„Symbolort“ Falludscha – die Stadt Falludscha in der Provinz Anbar, 60 Kilometer vor den Toren Bagdads, hat immer wieder symbolische Bedeutung erlangt, beispielsweise für den Angriff der Terrormiliz des IS,  nun aber auch für Stabilisierung und Wiederaufbau nach der Befreiung. Deutschland finanziert die „Funding Facility for Immediate Stabilization“ des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) wesentlich mit, durch die wichtige Infrastruktur-Einrichtungen wiederhergestellt werden. Botschafter Kremp und Gesandter Schnakenberg überzeugten sich bei Projektbesuchen in Falludscha und Karma am 11. Februar 2017 von den erzielten Fortschritten.

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Vorrangiges Ziel der Maßnahmen ist es, die Rückkehr der Binnenvertriebenen in ihre Heimat zu fördern. In Begleitung der Stellv. Sondergesandten des VN-Generalsekretärs, Lise Grande, besichtigten die Vertreter der Botschaft u.a. ein Wasserwerk , das nach Wiederherstellung und Wiederinbetriebnahme in einigen Wochen 60% der mehrheitlich sunnitischen Bevölkerung von Falludscha  mit Trinkwasser versorgen wird. Bürgermeister und Provinzratsvorsitzende von Falludscha und Kharma würdigten die deutsche Hilfe. Allen Beteiligten war klar: Falludscha hat auch weiterhin Symbolcharakter, hier muss die Stabilisierung gelingen.    


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